Austellungen 2011

Kalligrafie im Dialog: China-Iran-Tibet

Vernissage im Tibethaus, Kalligrafie im Dialog: China-Iran-Tibet

25. März - 7. Juli 2011

In dieser Ausstellung soll das Gemeinsame und das kulturell Spezifische der Künstler aufgezeigt werden. Die drei Künstler stammen aus China, dem Iran und Tibet. Es sind alles Kulturen, in denen die Kalligrafie-Kunst eine lange Tradition hat. Vertreten sein werden:

Wang Ning aus der V.R. China, Hadi Alizadeh aus dem Iran, Puntsok Tsering Duechung aus Tibet. Zu unserer Freude hat uns das Amt für multikulturelle Angelegenheiten Unterstützung gewährt. Außerdem ist es uns eine besondere Ehre, dass die Stadträtin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg die Eröffnungsrede anlässlich der Vernissage zur Ausstellung halten wird. Ausserdem wird es eine musikalische Darbietung von Herrn Alizadeh und "Chinesisches-Iranisches-Tibetisches-Fingerfood" geben.

Diese Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Stadträtin Dr. Eskandari-Grünberg.

Die Kraft der klaren Linie

Foto: Norbert Hübner

Thangka-Malerei – eine Annäherung

Gezeigt werden Arbeiten – Zeichnungen und Thangkas – der holländischen Thangka-Mallehrerin Marian van der Horst und ihrer Frankfurter Schülerinnen und Schüler.

Marian van der Horst lebt in Nimwegen. Sie ist eine der wenigen von Gega Lama autorisierten Thangka-Mallehrern und gibt seit vielen Jahren zahlreiche Kurse in Europa, USA und Russland. Seit 2006 kommt sie zweimal im Jahr für ein Wochenende nach Frankfurt und unterrichtet eine kleine Gruppe von Schülern und Schülerinnen in der Tradition von Gega Lama.

Gega Lama (1931-1996) ist der einzige bekannte tibetische Karma Gadri Meister außerhalb Tibet. Er wurde in 1931 in Osttibet geboren, dort studierte er neben der Thangkamalerei auch tibetische Kalligrafie, Musik, buddhistische Philosophie. Nach seiner Flucht hat er in Indien weiterhin gemalt und u.a. das „Principles of Tibetan art“ Thangka - Malbuch verfasst.

Die Ausstellung kann bis zum 20. März 2011 zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden.