DAS NAHELIEGENDE LERAB LING 2011 – 2015

Whispering Spring - Dorothea Breick

Vernissage & Ausstellung im Tibethaus | Bilder von Dorothea Breick

Seit 1997 erarbeitet Dorothea Breick ihre Bilder bewusst ohne jegliche fotografische Hilfsmittel, sodass diese sowohl mit Aquarell und Bleistift auf Papier, als auch in Öl auf Leinwand entstehen. Es ist das Naheliegende, das Alltägliche, das sie fasziniert. Seit © Dorothea Breick 2006 ist es hauptsächlich die spröde, weite, leuchtende Landschaft in den Cevennen Südfrankreichs, in der die traditionelle, tibetisch-buddhistische Klosteranlage „Lerab Ling“ entstanden ist. An diesem Ort hat sie ein Dreijahresretreat unter der Leitung von Sogyal Rinpoche abgeschlossen. Arbeiten der letzten Jahre sind in dieser Ausstellung zu sehen.

Dorothea Breick studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, seit 1995 Schülerin von Sogyal Rinpoche, seit 2010 Studienaufenthalte in Lerab Ling in den Cevennen Südfrankreichs.

Mehr erfahren Sie unter:  www.dorotheabreick.de

Die Ausstellung wird noch bis Februar 2016 zu den regulären Öffnungszeiten des Tibethauses besucht werden können. Sie sind herzlich willkommen!

AUSSTELLUNG DREN PA, SEHNSUCHT

Am Freitag, dem 20. Februar ist im Tibethaus eine Ausstellung mit Malerei des in der Schweiz lebenden tibetischen Künstlers Nyima Bithangtsang eröffnet worden.

Nyima ist einer der tibetischen zeitgenössischen Künstler im Exil, der noch in Tibet aufgewachsen ist und das Studium an der Universität abgeschlossen hat. Sein Leben in Europa, die Situation in Tibet und auch die buddhistische Kultur thematisiert er in seinen Bildern.

Seine – teilweise großformatigen Bilder, die durch hohe technische Qualität, sensibel gewählte Bildmotive und warme Farbgebung bestechen, werden von den Besuchern begeistert angenommen.

In der Ausstellung hängen insgesamt 10 Werke, die vom Künstler im Exil gemalt worden sind.
Der Titel „Dren pa“ hat zwei Bedeutung im Tibetischen. Einmal bezeichnet er „Gedanken“ und zum anderen „Erinnerung“.

Die Arbeiten können in drei verschiedene Gruppen eingeordnet werden. Dazu äußerte sich der Künstler folgendermaßen: „Als ich noch in Tibet war, orientierte ich mich an den prominenten chinesischen Künstlern. 

Wie man von meiner frühe Arbeiten aus der Anfangszeit im Exil erkennen kann, wurde mir dort die Eigenständigkeit der tibetischen Kultur und Identität zum ersten Mal bewusst. Zur Zeit befinde ich mich in einer Phase, in der ich sehr viel an meine Jugendzeit zurückdenke, und so spiegeln sich diese Erinnerungen in jetzigen Arbeiten wider. In den letzten Jahren hat es natürlich große Veränderungen in meiner Heimat Tibet gegeben. Jedoch verändert sich mein inneres Bild von Tibet überhaupt nicht. In meinen Bildern drücke ich dieses subjektive innere Tibet-Bild aus. Je länger ich im Exil lebe, desto mehr zeigt sich die Erinnerung, und die Sehnsucht wird größer.

Die Ausstellung wird noch bis zum 3. Juli 2015 zu den regulären Öffnungszeiten des Tibethauses besucht werden können. Sie sind herzlich willkommen!