03.12.2018

CHÖMAIL
Ausgabe 03.12.2018

Das Tibethaus Deutschland ist ein Kulturinstitut, das sich den Prinzipien der Toleranz und Offenheit verpflichtet fühlt. Tibetinteressierte, Buddhisten genauso wie Nicht-Buddhisten, finden hier einen Ort, an dem sie buddhistische Philosophie und Praxis, Heilkunde, Gesellschaftsrelevantes, Wissenschaftliches, sowie die alte und moderne Kultur Tibets kennenlernen und erfahren können.

Die Tibethaus Kulturstiftung wurde 2016 ins Leben gerufen, um insbesondere die kulturellen und sozialen Projekte des Tibethauses zu fördern.

Hauptversammlungsraum des Jokhang in Lhasa © Privat
Hauptversammlungsraum des Jokhang in Lhasa © Privat

Themenübersicht

Nachrichten

1. Ganden Ngachö

Programm

1. Kann es gelingen, die Angst vor dem Sterben zu verlieren?

2. Jowo Rinpoche: Das „spirituelle Herz“ der tibetisch- buddhistischen Kultur

3. SÄLRIG: Betreuung im letzten Lebensabschnitt: Infos zum neuen Kurs 2019

4. Kognitiv-basiertes Mitgefühlstraining (CBCT ® ): (Cognitively-Based Compassion Training – CBCT ® ) Neuer Kurs ab 2019!

Vorschau

Vormerken

Zitat

Nachrichten

Ganden Ngachö mit Ehrw. Shenphen Rinpoche im Roten Saal © Tibethaus
Ganden Ngachö mit Ehrw. Shenphen Rinpoche im Roten Saal © Tibethaus

1.  Ganden Ngachö

Im tibetischen Kulturkreis wird in der dunklen Jahreszeit immer das Lichterfest Ganden Ngachö gefeiert, das im Gedenken an das Leben und Wirken des großen Reformers, Gelehrten und Yogi Tsongkhapa begangen wird. Dafür werden auch auf alle Fensterbänke Butterlampen hingestellt oder Lichtergirlanden hingehängt. Auch im Tibethaus haben wir Kerzen angezündet, unser philosophischer Lehrer Shenphen Rinpoche hat aus dem Leben Tsongkhapas erzählt, und einige tibetische Familien haben im Schreinraum gebetet.

Programm

© Kasuma
© Kasuma

1. Kann es gelingen, die Angst vor dem Sterben zu verlieren?

Donnerstag 6. Dezember 2018

CAFÉ PHILOSOPHIE Leitung | Prof. Dr. Klaus Jork

Sterben und Tod machen uns Angst, da jeder um dieses unausweichliche Ende weiß. Diese Angst wird auch nicht geringer, wenn man täglich Mord und Totschlag im Fernsehen und in Computerspielen erleben kann. Stellen wir uns dieser Angst und betrachten die „Acht Stadien der Auflösung“ nach dem Verständnis des tibetischen Buddhismus. Kann uns diese Übung die Angst vor dem Tod nehmen? 

Im „Café Philosophie“ wollen wir aber auch „über den Tellerrand schauen“ und über Besonderheiten anderer Weisheitslehren diskutieren sowie diese auf ihre praktische Bedeutung überprüfen. Zu jedem Thema der Veranstaltung im Tibethaus werden Arbeitsunterlagen bereitgestellt.

Prof. Dr. Klaus Jork ist Leiter des Bereichs Heilkunde und Ehrenpräsident des Tibethaus Deutschland.

Zeit | 19 bis 20.30 Uhr

Kosten | Spendenempfehlung 5 Euro

Jowo Rinpoche © Privat
Jowo Rinpoche © Privat

2.Jowo Rinpoche: Das „spirituelle Herz“ der tibetisch- buddhistischen Kultur

Freitag 7. Dezember 2018

Themenabend mit Lichtbildern | Dr. Michael Henss

Der etwa 1.300 Jahre alte im Zentrum der Altstadt von Lhasa liegende Jokhang Tempel, der im Jahr 2.000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden war, ist die wichtigste Pilgerstätte aller Tibeter. Im riesigen, verschachtelten Gebäudekomplex, gekrönt von vier schweren vergoldeten Dächern, den vielen Kapellen, Wandmalereien und unfassbar wertvollen Kunstgegenständen, spiegeln sich alle Epochen der tibetischen Geschichte wider. In der innersten Kapelle residiert der Jowo Rinpoche, eine reich geschmückte, goldschimmernde Statue, die den zehnjährigen Buddha Sakyamuni verkörpert. Während des tibetischen Neujahrs gingen dramatische Bilder durch das Netz: ein Teil des Tempels stand in hellen Flammen, die schnell gelöscht worden sind. Wie hoch der Schaden ist, können wir noch nicht einschätzen. Wir wollen diesen Abend diesem Heiligtum widmen, wollen auch hier im Westen ein Bewusstsein für seine spirituelle und historische Bedeutung und seinen Zauber schaffen. Als Redner haben wir Dr. Michael Henss gewonnen, der wie kaum jemand anderer über den Jokhang Tempel und insbesondere Jowo Rinpoche geforscht hat.

Dr. Michael Henss ist ein Schweizer Kunsthistoriker, Forscher und Buchautor, mit dem Fokus auf tibetischer und ostasiatischer Kunst.

Zeit | 19 bis 21.30 Uhr

Kosten | Mitglieder 15 Euro | Nichtmitglieder 20 Euro | Schüler und Studenten frei

© Tibethaus
© Tibethaus

3. SÄLRIG: Betreuung im letzten Lebensabschnitt: Infos zum neuen Kurs 2019

Samstag 8. Dezember 2018

Informationsabend zum Weiterbildungskurs für buddhistisch orientierte Begleitung am Lebensende

Leitung | Dr. Corina Aguilar-Raab

Der Weiterbildungskurs orientiert sich an den Richtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.V. für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Sterbebegleitern, beinhaltet schwerpunktmäßig spirituelle Aspekte der tibetisch-buddhistischen Perspektive und befähigt die Teilnehmer mit ca. 100 UE ehrenamtlich in der Sterbebegleitung tätig zu werden. Dr. Corina Aguilar-Raab wird die Rahmenbedingungen und die inhaltliche Struktur der ab 2019 in dritter Runde angebotenen Weiterbildung vorstellen.

Mehr dazu unter: www.tibethaus.com/gesellschaft/begleitung-am-lebensende.html

Dr. Corina Aguilar-Raab, Dipl.-Psychologin, Yoga-Lehrerin und Hospizbegleiterin. Dharma-Tutorin, Leitung des Bereichs Buddhismus.

Zusatzinfo | Die Teilnahme am Informationsabend ist für Interessent/innen an der Weiterbildung erforderlich.

Zeit | 17 bis 18.30 Uhr

Kosten | Auf Spendenbasis

© Tibethaus
© Tibethaus

4. Kognitiv-basiertes Mitgefühlstraining (CBCT ® ): (Cognitively-Based Compassion Training – CBCT ® ) Neuer Kurs ab 2019!

Samstag 8. Dezember 2018

Informationsabend | Dr. Corina Aguilar-Raab

Kognitivbasiertes Mitgefühlstraining ist eine Methode, um ein stärkeres Wohlbefinden durch die Anwendung von reflektierenden Übungen zur Entwicklung von Empathie und Mitgefühl zu entfalten. CBCT® wurde 2004 von Prof. Dr. Geshe Lobsang Tenzin Negi an der Emory Universität in Atlanta, GA, USA, entwickelt. Es basiert auf jahrhundertealten Techniken der indo-tibetischen Tradition. CBCT® ist eine säkulare Methode und bezieht sich auf grundlegende menschliche Werte unabhängig von Religion und Glaube, welche für einen harmonischen Umgang mit sich selbst und anderen besonders bedeutsam sind. Dr. Corina Aguilar-Raab wird die Rahmenbedingungen und die inhaltliche Struktur des ab 2019 angebotenen Kurses vorstellen. Sie ist erste deutschsprachige CBCT®-Trainerin und leitet hierzu ein großes Forschungsprojekt an der Universität Heidelberg. Die Teilnahme am Informationsabend ist für Interessent/innen am Kurs erforderlich. 

Dr. Corina Aguilar-Raab, Dipl.-Psychologin, Yoga-Lehrerin und Hospizbegleiterin. Dharma-Tutorin, Leitung des Bereichs Buddhismus.

Zeit | 19 bis 20.30 Uhr

Kosten | Auf Spendenbasis

Vorschau

Sechsfaches Guru-Yoga & Jenang in Vajrasattva

Freitag 14. bis Sonntag 16. Dezember 

S. E. Dagyab Rinpoche wird Erklärungen zur Praxis des sechsfachen Guru-Yoga geben. Am Sonntag wird er außerdem einen Jenang in Vajrasattva erteilen. Teilnehmen können alle, die einen vollständigen Wang in eine der beiden höchsten Tantra-Klassen erhalten haben. Bitte umgehend anmelden, es gibt nur noch wenige Plätze.

Vormerken

Do. 13.12. MBSR – Vertiefung der Übungspraxis | Lena Raab-Tsering

So. 16.12. Singen und Stille | Markus Stockhausen

Mi. 02.01. Einführung in die tibetische Sprache | Thoesam Rinpoche und Ehrw. Geshema Kelsang Wangmo

„Ein Haus für das Kulturerbe Tibets“ 

Wir haben es endlich gefunden!!

Unsere Homepage zum neuen Tibethaus und dem Umbau:

http://www.dasneuetibethaus.com/

Werden Sie Teil des neuen Tibethauses! Bitte unterstützen Sie uns durch eine Spende!

Spendenkonto:   

Tibethaus Kulturstiftung
GLS Gemeinschaftsbank eG
44774 Bochum
BIC:  GENODEM1GLS
IBAN: DE64430609671194023300
Zweck: das neue Tibethaus

Zitat der Woche:


„Vergiss Sicherheit. Lebe, wo du fürchtest zu leben. Zerstöre deinen Ruf. Sei berüchtigt."

Rumi

Wir sind eine Nonprofit Organisation und suchen immer motivierte Ehrenamtliche für kleine und große regelmäßige und besondere Aufgaben!! Wer Interesse hat, melde sich bitte unter: info(at)tibethaus(dot)com