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Blade Runner 2049 – Buddhismus wo man ihn nicht vermutet

Sonntag, 27. September 2020

Filmanalyse und Diskussion | Dr. Karsten Schmidt


Als eine der populärsten Kunstformen unserer Zeit spiegeln Filme gegenwärtige Themen, Hoffnungen und Ängste. Denis Villeneuves „Blade Runner 2049“, die Fortsetzung von Ridley Scotts „Blade Runner“ aus den frühen 1980er Jahren, ist geprägt von den Ängsten spätkapitalistischer Informationsgesellschaften. Dahinter steht die Wahrnehmung, dass die Natur und der Mensch zunehmend technischen Veränderungen ausgesetzt sind und zum Gegenstand ökonomischer Verfügbarmachung werden. Dazu kommt eine steigende Medialisierung der Lebenswelt, die den Menschen weitergehenden Manipulationen durch partikulare Macht- und Profitinteressen aussetzt, bis zu einem Punkt, an dem die Authentizität der Selbst- und Welterfahrung grundsätzlich in Zweifel steht. Vor diesem Hintergrund entwerfen beide Filme ein Szenario, in dem es um die Frage geht, auf welche Weise unter diesen Umständen gelingendes Menschsein noch möglich ist. Die Filmanalyse bietet dabei die Möglichkeit, die teilweise starke Annäherung jüngeren europäischen Denkens an buddhistische Ansätze zu betrachten und den Hintergrund beider Filme besser zu verstehen.

Um Anmeldung bis zum 25. September um 12 Uhr wird gebeten.

Zusatzinfo | Die Veranstaltung findet vor Ort im Tibethaus statt.

Zeit | 17 bis 19 Uhr

Kosten | Mitglieder 10 Euro | Nichtmitglieder 15 Euro | Schüler/Studenten frei

Ort | TIBETHAUS | FRANKFURT


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Blade Runner 2049 – Buddhismus wo man ihn nicht vermutet
27.09.2020
17 bis 19 Uhr

Telefon | 069.7191-3595
Bürozeiten und Telefonzeiten | Mo, Di, Do, Fr 9:00 -12:00 Uhr
Büroleiterin | Daniela Boehnke